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Ahlewirts |
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Farbaufnahme des Hauses "Ahlewirts" aus dem Jahr 1963. |
| Hausnummern: 1818 Haus Nr. 45, 1820 Haus Nr. 41, 1861 Haus Nr. 58, 1898 Hauptstraße 57, 1957 Hauptstraße 17, 1978 Fuldaer Straße 17 |
| Bedeutung des Hausnamens: Angeblich soll in dem Haus einst eine Gastwirtschaft bestanden haben. |
| Interessantes: In der Zwischenkriegszeit
wohnte der jeweils unverheiratete Lehrer der Volksschule Bermuthshain in
diesem Haus zur Miete. Von 1941 bis 1945 war es als Pension für
Arbeitskräfte der "Muna" eingerichtet. Maria von Finster geb. Schultheis war seit 1907 mit August Merzellinus Freiherr von Finster und zu Urfahrn verheiratet gewesen, einem Bekannten der Familie von Müffling, die seit 1902 einen Sommersitz im Oberwald hatte, die "Waldvilla" auf dem Gelände der späteren Luftmunitionsanstalt. Beide waren nach Deutsch-Südwestafrika ausgewandert. Nach der Scheidung kehrte Maria von Finster wieder an ihren Geburtsort zurück. |
| Hausbesitzer: |
| 1818 Johann Balthasar Rasch, Ackermann, aus Bermuthshain |
| 1846 Heinrich Schultheis I. (Schwiegersohn), Ackermann, aus Völzberg |
| 1858 Heinrich Schultheis II. (Sohn), Landwirt |
| 1883 Heinrich Schultheis III. (Sohn), Landwirt |
| 1924 Maria von Finster geb. Schultheis (Tochter) |
| 1945 Emil Henrich (Schwiegersohn), Gastwirt, aus Westerburg (Westerwald) |
| 1958 Rudolf Plescher (Kauf), Landwirt, aus Pöcken (CSR) |
| 1971 Werner Rehberger (Schwiegersohn), Maurer, aus Ober-Moos |