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Doktersch |
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Bis zu seinem Umbau 1937 war das 1731 erbaute "Doktersch" Haus das bedeutendste Fachwerkhaus in Bermuthshain. Die hier abgebildete Aufnahme wurde sehr wahrscheinlich um 1923 gemacht. Erst 2008 wurde das Fachwerk freigelegt und in alter Form rekonstruiert. |
| Hausnummern: 1818 Haus Nr. 16, 1820 Haus Nr. 15, 1861 Haus Nr. 48, 1898 Nebenstraße 8, 1957 Mittelgasse 2, 1978 Birkenweg 2 |
| Bedeutung des Hausnamens: Ende des 19. Jahrhunderts soll ein Arzt in dem Haus gewohnt haben. Nach der Gastwirtsfamilie Ruhl hieß das Anwesen ursprünglich "Ruhls". |
| Interessantes: Bis etwa 1855 wurde in dem Haus eine Schankwirtschaft betrieben. In einem früher im Haus aufbewahrten, möglicherweise von einem Vorgängerbau übernommenen, Balken war die Jahreszahl "1618" eingeritzt. Das äußerst herausragende Fachwerkgebäude wurde der Bauinschrift nach 1731 erbaut. Erst 1937 wurde die Hoffassade komplett verschindelt und zu großen Teilen auch konstruktiv verändert, ist aber 2008 wieder freigelegt und rekonstruiert worden. |
| Hausbesitzer: |
| 1818 Johann Bast Ruhl, Gastwirt, aus Bermuthshain |
| 1838 Sebastian Ruhl V. (Sohn), Schankwirt |
| 1855 Heinrich Zier (Schwager), Bauer, aus Gunzenau ("Zierjes") |
| 1863 Balthasar Groh (Schwiegersohn), Landwirt + Fuhrmann, aus Bermuthshain ("Hanse") |
| 1894 Heinrich Rausch I. (Schwiegersohn), Landwirt + Viehhändler + Beigeordneter, aus Rebgeshain |
| 1920 Otto Rausch (Sohn), Landwirt |
| 1962 Ernst Lind (Schwiegersohn), Bautechniker + Landwirt, aus Bermuthshain ("Grundhannerjes") |