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Hämel |
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Bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es in Bermuthshain den
Familiennamen Hämel. Der erste Träger dieses Namens war der Kuhhirt Johann
Jakob Hämel, der 1775 im riedeselischen Stockhausen geboren wurde und 1808
eine Anna Katharina Weidner aus Herchenhain heiratete. Er wohnte in einem
einstöckigen Häuschen am westlichen Ortsrand, das später den Hausnamen "Beckels"
erhielt und in der nächsten Generation vom jüngeren Sohn Johannes Adam Hämel
bewohnt wurde. Der ältere Sohn war der Bermuthshainer Polizeidiener
Balthasar Hämel, der im Jahr 1833 ein Haus im Unterdorf am Ortsrand kaufte,
das nach ihm den Hausnamen "Hämels" erhielt und in der nächsten Generation
an den Schwiegersohn Friedrich Franz aus Crainfeld überging. Bis zum Verkauf
des Anwesens durch die Familie Franz im Jahr 1928 blieb der Hausname "Hämels"
erhalten. Das Stammhaus im heutigen Hochstättenweg war 1860 an Jakob Hämel,
Enkel des Erstbesitzers, übergegangen. Mit seinem Tod 1892 erlosch diese
erste Bermuthshainer Hämel-Linie im Mannesstamm. Bereits 1881 war der
Schneidermeister Johannes Böckel aus Ilbeshausen in dem Haus eingeheiratet
und gab ihm seinen heute noch geläufigen Hausnamen "Beckels". Die heutigen Träger des Namens Hämel in Bermuthshain stammen indes von dem 1849 in Gunzenau geborenen Schreiner Konrad Hämel ab, der 1877 die Tochter des Bermuthshainer Drehers Christoph Schaub im "Schloarmellersch" Haus, der früheren Schlagmühle, heiratete. Bereits 1887 starb Konrad Hämel, so dass die Witwe im folgenden Jahr mit dem Landwirt Georg Hofmann aus Radmühl eine zweite Ehe schloss. Aus der ersten entstammte die 1885 geborene Tochter Margarethe Hämel, die 1907 den Bermuthshainer Wagner Johannes Eschenröder ("Wernnerts") heiratete. Der 1879 geborene Sohn Heinrich Hämel, von Beruf Schneider, heiratete 1910 eine Katharina Eichenauer aus Bannerod. Da er nicht im "Schloarmellersch" Haus bleiben konnte, erbaute er 1913 ein einstöckiges Haus in der Bahnhofstraße, das, wohl auch zur Unterscheidung von dem damals noch gebräuchlichen Hausnamen "Hämels", den Namen "Hämeljes" erhielt. Aus der Ehe von Heinrich Hämel und Katharina Hämel geb. Eichenauer, welche 1923 starb, stammte die 1911 geborene Tochter Anna Hämel. Im Jahr 1925 heiratete Heinrich Hämel die 23jährige Luise Beyer aus Metzlos. Aus dieser Ehe entstammten fünf Kinder: Karl Hämel (geb. 1926), Katharina Hämel (geb. 1927, gest. 1929) Otto Hämel (geb. 1929), Lina Hämel (geb. 1935, gest. 1938) und Emmy Hämel (geb. 1939). Noch im Geburtsjahr der letzten Tochter (1939) starb Heinrich Hämel im Alter von 60 Jahren. Das "Hämeljes" Haus erhielt später sein jüngerer Sohn Otto Hämel, heute leben dort bzw. in einem benachbarten Neubau die Enkel Walter Hämel und Erwin Hämel mit ihren Familien. Der ältere Sohn Karl Hämel heiratete 1950 Anna Zimmer aus dem "Kläsjes" Haus und adoptierte wegen Kinderlosigkeit der Ehe später die Kinder Heiner Demke und Roswitha Saxer, welche durch die Adoption ebenfalls den Namen Hämel erhielten. |
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Stammbaum Hämel |
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("Hämeljes" Stamm) |
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