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Jächersch |
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Wohl um 1914 wurde diese Aufnahme des Hauses "Jächersch" gemacht. |
| Hausnummern: 1818 Haus Nr. 15, 1820 Haus Nr. 14, 1861 Haus Nr. 53, 1898 Nebenstraße 6, 1957 An der alten Schule 10, 1978 An der alten Schule 10 |
| Bedeutung des Hausnamens: Wurde seit dem Kauf des Hauses durch Johannes Jäger I. 1882 verwendet. Nach dem früheren Besitzer Johannes Schmalbach, einem Schneider, und weil der Wassergraben vom Schulborn daran vorbeiführte, trug das Haus vorher den Namen "Bachschneidersch". Der Hausname vor dem Kauf durch die Familie Schmalbach 1842 lautete "Ruhlsbaste". |
| Interessantes: Das Haus wird in der
Chronik der Familie Groh ("Hanse") beschrieben. Der spätere Bürgermeister
Peter Hornung ("Dammburjersch") lieh 1831 den Eheleuten Johann Georg Groh
zinslos das Geld zum Kauf des Hauses, da die Ehefrau als Magd im "Dammburjersch"
Haus in Stellung gewesen war. Der Hausbesitzer Heinrich Schmalbach wanderte 1880 nach Nordamerika aus. |
| Hausbesitzer: |
| 1818 Johann Balthasar Ruhl, Handelsmann, aus Bermuthshain |
| 1831 Johann Georg Groh (Kauf), Fuhrmann, aus Bermuthshain ("Schneidmellersch" Haus) |
| 1842 Johannes Schmalbach (Kauf), Schneider, aus Bermuthshain (Haus Nr. 74) |
| 1877 Heinrich Schmalbach (Sohn), Schneider |
| 1882 Johannes Jäger I. (Kauf), Landarbeiter, aus Reichlos |
| 1908 Katharina Jäger geb. Greb, Witwe von Johannes Jäger I. |
| 1909 Johannes Jäger II. (Sohn), Landwirt |
| 1917 Juliane Jäger geb. Wälter, Witwe von Johannes Jäger II. |
| 1938 August Jäger (Sohn), Weißbinder |
| 1945 Erna Jäger geb. Lind, Witwe von August Jäger |