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Landfrauenverein Bermuthshain |
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Noch bis fast ein Jahrhundert nach der Gründung des ersten örtlichen
Vereins, des Gesangvereins "Liederkranz", in den 1880er Jahren, war das
Vereinsleben in Bermuthshain (fast) ausschließlich "Männersache". Die
Mitgliedschaft im örtlichen Krieger- oder Gesangverein war, in nahezu allen
Dörfern, allein den erwachsenen Männern des Ortes vorbehalten.
Geselligkeit wurde unter den Bauersfrauen ausschließlich im Rahmen der
traditionellen Spinnstuben und Strickkränzchen gepflegt. Die höhere
Arbeitsbelastung der bäuerlichen Frauen im Vergleich zu den Männern verbot
ohnehin eine intensive Vereinstätigkeit. Unter dem damaligen Bermuthshainer Volksschullehrer Karl Winter, der auch den Männergesangverein "Eintracht" dirigierte, wurde um 1925 dann ein Gemischter Chor gegründet, der jedoch nicht lange bestanden hat. Eine Integration der Frauen im Dorf in Vereins- bzw. vereinsähnliche Strukturen außerhalb des Haushalts kam im ländlichen Raum interessanterweise erst in der Zeit des Nationalsozialismus auf. Als Gliederungen der NSDAP entstanden in Bermuthshain 1934 eine Ortsgruppe des Bundes Deutscher Mädel (BDM) und 1941 eine Ortsstelle der Nationalsozialistischen Frauenschaft (NSF). Beide Organisationen wurden wie alle anderen Gliederungen der NSDAP nach dem Ende des NS-Regimes 1945 verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es die 1964 gegründete Gefriergenossenschaft, die erstmals Frauen als Mitglieder in ihren Reihen und ab 1972 (Erika Wittmann) auch im Vorstand hatte. Zwei Jahre nach der Eingliederung von Bermuthshain in die Großgemeinde Grebenhain entstand dann der örtliche Landfrauenverein. Der Landfrauenverein Bermuthshain ist ein Ortsverein des Bezirkslandfrauenvereins Lauterbach, der seinerseits dem Hessischen Landfrauenverein, dieser wiederum dem Deutschen Landfrauenverein, angehört. Die Landfrauenbewegung hat ihren Ursprung in dem 1898 im ostpreußischen Rastenburg von der Gutsbesitzerin Elisabeth Boehm gegründeten "Landwirtschaftlichen Hausfrauenverein". Ziel war die Bildung und Weiterbildung der Bauersfrauen in Bezug auf den Gebieten Landwirtschaft und Hauswirtschaft. Vor 1945 waren die Landfrauenvereine geographisch fast ausschließlich in den Gebieten der ostelbischen Großlandwirtschaft wie Ostpreußen, Schlesien, Brandenburg oder Mecklenburg vertreten. In klein- und mittelbäuerlichen Gebieten wie Hessen waren Landfrauenvereine dagegen so gut wie unbekannt. Durch maßgebliche Initiative der damaligen Landwirtschaftsschule Lauterbach wurde am 25.9.1953 dann der Kreislandfrauenverein Lauterbach gegründet, um die bäuerlichen Frauen in den Vogelsbergdörfern mit modernen Methoden der Hauswirtschaft und Landwirtschaft vertraut zu machen. Viele weitere Angebote kamen in der Folgezeit hinzu, nachdem die Landwirtschaft ihre Bedeutung in der Region einbüßte. Ab 1958 und dann verstärkt in den 1970er Jahren wurden auch in den Dörfern eigene Ortslandfrauenvereine (insgesamt 14) gegründet. Die Entstehung des Landfrauenvereins Bermuthshain reihte sich ein in die "Gründerzeit" von Vereinen in Bermuthshain in der ersten Hälfte der 1970er Jahre kurz nach dem Vollzug der kommunalen Gebietsreform. Neben den Vereinen in Crainfeld (gegr. 1976) und Metzlos-Gehaag (gegr. 1964) ist er einer von drei Ortslandfrauenvereinen in der Großgemeinde Grebenhain, die zum Bezirkslandfrauenverein Lauterbach gehören. |
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Mitglieder des Landfrauenvereins Bermuthshain in der Anfangszeit (um 1975) in der neuen Schule während der Umbauarbeiten zum Dorfgemeinschaftshaus. |
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Der Landfrauenverein Bermuthshain wurde am 14.11.1974 durch 19 Bermuthshainer Frauen in der neuen Schule (heute DGH) gegründet. Zum Gründungsvorstand gehörten als 1. Vorsitzende Elfriede Zinn ("Heckerts"), als 2. Vorsitzende Christa Rahn ("Stocke"), und als weitere Mitglieder Irene Adolph ("Kannjerche"), Christa Adolph ("Veitenhansels"), Irene Ackermann ("Säuherts"), Helga Schindler ("Schindlersch") und Doris Jockel ("Wänersch"). Schon im ersten Jahr des Bestehens erhöhte sich der Mitgliederstand auf 30 Bermuthshainerinnen. Erste offizielle Veranstaltung der Landfrauen war ein Bastelabend am 3.12.1974. Am 17.1.1975 richteten die Landfrauen im "Deutschen Haus" einen Kostümball in der Faschingszeit aus. Im Mai 1975 nahm dann der Ortsteil Bermuthshain erstmals an dem bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" teil, nachdem eine Teilnahme zur Zeit der kommunalen Selbstständigkeit im Jahr 1962 mit Hinweis auf den ursprünglichen Charakter des Dorfes noch abgelehnt worden waren. Die "Dorfverschönerung" wurde von den örtlichen Vereinen durchgeführt, welche vor auf gemeindeeigenen Plätzen die Anpflanzung von Blumenrabatten vorsah. Den Landfrauen fiel dabei eine Schlüsselrolle zu. An insgesamt acht Orten im Dorf brachten sie sich in den Wettbewerb ein, nämlich am Backhaus, am Lindenplatz, an der Raiffeisenhalle, an der neuen Schule (DGH), am Feuerwehrgerätehaus, an der Hainbuche und am Gefrierhaus. Am 3. Advent 1975 veranstalteten die Bermuthshainer Landfrauen dann erstmals einen Altennachmittag. Diese Veranstaltung hat sich bis unter dem zeitgemäßen Namen "Adventlicher Nachmittag für 60+" bis heute im Jahresprogramm gehalten. Doch auch ein Kinderfest wurde durch die Landfrauen in den Jahren nach 1975 ausgerichtet. Am Jahresende 1975 war die Mitgliederzahl des jungen Vereins bereits auf 51 gestiegen. Für die Teilnahme an Vereinsjubiläen und Festzügen in der Region richtete die Landfrauen im Frühjahr 1976 erstmals einen Festwagen her. Noch ahnte in Bermuthshain allerdings kaum jemand, dass sich der Verein mit diesem Festwagen bald auch auf der überregionalen Bühne präsentieren würde. Erstmals zum Einsatz kam der Festwagen am Erntedankfest der damaligen Landjugend im Altkreis Lauterbach am 12.9.1976. Fast zur Routine geworden war dagegen die erneute Teilnahme von Bermuthshain am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" im Jahr 1976, bei dem das Dorf den 2. Platz auf Kreisebene belegte. Inzwischen war auch für jede Landfrau eine einheitliche Trachtenkleidung angeschafft worden, die bei einem Ausflug nach Eberbach am 19.9.1976 erstmals getragen wurde. Neben der Beteiligung an den Jubiläumsfeiern des örtlichen Männergesangvereins "Eintracht" und der Freiwilligen Feuerwehr richteten die Landfrauen im Jahr 1976 auch einen "Erntetanz" mit benachbarten Landfrauenvereinen aus. Dieser fand auch in den Folgejahren bis 1986 statt. Im Zeichen der Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses am 11.6.1977 stand der Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" im Jahr 1977. Erneut konnte Bermuthshain den 2. Platz auf Kreisebene erringen. Die Landfrauen wirkten an der Einweihung unter anderem mit einer "Spinnstube" mit. Im Herbst dieses Jahres wurde innerhalb des Vereins eine Tanzgruppe mit einem eigenen Vorstand (Doris Scholtes, Edith Oechler, Marianne Pfannstiel und Brunhilde Heintel) ins Leben gerufen. Auch 1978 stand wieder einmal der Dorfverschönerungs-Wettbewerb auf dem Programm. In diesem Jahr wurde er jedoch durch ein anderes Ereignis in den Schatten gestellt, welches die Landfrauen Bermuthshain weit über den Vogelsberg hinaus bekannt machen sollte. Im Jahr 1978 wollte die Großgemeinde Grebenhain sich erstmals beim abschließenden Festzug des Hessentages präsentieren, und wählte den Landfrauenverein Bermuthshain hierfür aus. Mit dem Motivwagen "Brotwagen", der ein Backhaus aus Basaltsteinen darstellte, und einer Fußgruppe nahm man am Festzug zum 18. Hessentag am 2.7.1978 in Hofgeismar als einer von 13 Gruppen aus dem Vogelsbergkreis und 277 Zugnummern insgesamt teil. Bürgermeister Kurt Süßenberger begleitete persönlich den Motivwagen und die Fußgruppe während des Festzuges. Auch selbstgebackenes "Bauernbrot" wurde aus dem "Backhaus" heraus in Hofgeismar verkauft. Die Beteiligung der Landfrauen am hessischen Landesfest wurde schon im Folgejahr 1979 in Friedberg wiederholt. Sie wurde schnell zu einer festen Tradition und blieb es für genau 25 Jahre. |
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| Die Landfrauen Bermuthshain mit dem Motivwagen "Backhaus" bzw. "Brotwagen" und der Fußgruppe (hinten rechts) am Festzug zum Abschluss des Hessentages in Grünberg im Jahr 1980. |
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Ab 1979 hielt der Landfrauenverein regelmäßige Gesangsstunden und Chorproben ab. Als Chorleiter wurde Klaus Fillsack engagiert, der wenig später auch den Dirigentenstab beim örtllichen MGV "Eintracht" übernehmen sollte. Nachdem sowohl der Sportverein als auch der Gesangverein bis Anfang der 1980er Jahre noch eigene Faschingsveranstaltungen abgehalten hatten, fand im Februar 1982 der erste "Kappenabend" der Bermuthshainer Landfrauen statt. Dieser ist bis heute Bestandteil des dörflichen Vereinslebens geblieben. In der Generalversammlung am 19.2.1982 löste Marianne Pfannstiel Elfriede Zinn als Vorsitzende ab. 1981 und 1984 beteiligte sich Bermuthshain wieder am Dorfwettbewerb. Neben dem 25. Hessentag in Alsfeld am 2.6.1985 nahmen die Landfrauen Bermuthshain mit ihrem Motivwagen im gleichen Jahr auch noch am Festzug in Steinau an der Straße zu Ehren des 200. Geburtstages von Jacob Grimm teil. Am 21.6.1985 beging der Verein sein zehnjähriges Bestehen mit einem Festkommers im Festzelt auf dem neuen Festplatz. Unter anderem waren zwanzig andere Landfrauenvereine aus der Region als Gäste gekommen. Für das Jubiläum hatten die Landfrauen eigens eine neue Trachtenkleidung für die Mitglieder angeschafft. Im Anschluss an diese Feier beging dann an gleicher Stelle auch der örtliche Sportverein sein zehnjähriges Jubiläum. Am Hessentag 1986 in Herborn nahmen die Landfrauen erstmals nicht teil, weil am gleichen Tag (8.6.1986) auch der Festzug zum 75jährigen Bestehen des MGV "Eintracht" Bermuthshain stattfand. In Melsungen 1987 war man jedoch wie gewohnt mit dem "Bermuthshainer Backhaus" wieder vertreten. Auch am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" leisteten die Landfrauen 1987 wieder viele hundert Arbeitsstunden. In den 1980er Jahren spielten die Landfrauen auch mehrmals Theater im "Deutschen Haus". Im Jahr 1991 musste erstmals der mittlerweile schon traditionelle Kappenabend abgesagt werden. Grund war die zugespitzte weltpolitische Lage mit dem Krieg am persischen Golf, welche in der Bundesrepublik allgemein die Abhaltung von Faschingsveranstaltungen als nicht angebracht erscheinen ließ. Dafür wurde am 12.4.1991 erstmals im Dorfgemeinschaftshaus ein Romme-Turnier ausgerichtet und in den folgenden Jahren beibehalten. In zweierlei Hinsicht sollte sich das Jahr 1991 als Einschnitt in der Geschichte der Bermuthshainer Landfrauen erweisen. So nahm man zum letzten Mal an der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden" teil. In den folgenden Jahren wurde der Wettbewerb inhaltlich neu ausgerichtet und der Fokus von der bloßen, oberflächlichen "Dorfverschönerung" auf die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes und die Individualität des einzelnen Dorfes und seine Geschichte und Traditionen gelegt. Konsequenterweise erfolgte 1998 die Umbenennung in "Unser Dorf hat Zukunft". Ausgedient hatte 1991 auch der Festwagen mit dem "Bermuthshainer Backhaus". Inzwischen war nämlich die Zahl der Teilnehmer am Hessentags-Festzug deutlich zusammengestrichen worden und es war nicht mehr sicher, ob die Großgemeinde Grebenhain sich noch mit dem 13 Jahre alten Motivwagen erfolgreich hierfür bewerben konnte. Es wurde somit ein völlig neuer Festwagen mit einem neuen Motiv aufgebaut. Präsentiert wurde nun der erste Windenergiepark im hessischen Mittelgebirge, der Ende 1990 eingeweihte "Windenergiepark Vogelsberg" (WEPV) am Weißen Stein zwischen Bermuthshain und Hartmannshain. Mit diesen Wagen nahm man am Hessentag 1991 in Lorsch teil. Am darauf folgenden Hessentag 1992 in Wolfhagen konnten sich die Landfrauen Bermuthshain jedoch nicht beteiligen. Inzwischen drängte nämlich der Kur- und Verkehrsverein Ilbeshausen-Hochwaldhausen darauf, ebenfalls am Hessentags-Festzug teilzunehmen. Man einigte sich schließlich darauf, dass die beiden Vereine aus Bermuthshain und Ilbeshausen sich künftig im jährlichen Rhythmus abwechselten. |
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Der Landfrauen-Ortsverein Bermuthshain anlässlich seines 20jährigen Jubiläums im Jahr 1994. |
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Am 26.11.1994 feierte der Landfrauenverein Bermuthshain sein 20-jähriges Bestehen in eher kleinem Rahmen mit einem Festkommers im Bürgerhaus Grebenhain. Zu diesem Anlass war eine neue, schwarz-rote, Tracht angeschafft worden. Auf der folgenden Generalversammlung am 13.1.1995 trat der bisherige Vorstand der Landfrauen zurück. Anneliese Betz wurde zur neuen 1. Vorsitzenden mit Wirkung ab dem Jahr 1996 gewählt. In diesem Jahr fand eine Baumpflanzaktion in Bermuthshain statt. 1996 gehörten 89 Frauen dem Verein an. In den Jahren 1998 bis 2002 fertigten die Landfrauen Bermuthshain den Blumenschmuck für den "Almabtrieb" der Landmänner an und übernahmen das Brotbacken und den Brotverkauf bei diesem "Event". Für den Hessentag 2001 in Dietzenbach wurde nach einem Jahrzehnt wieder ein neues Motto gewählt. Der bestehende Motivwagen wurde so umgebaut, dass nun für den neu eröffneten Vulkanradweg geworben wurde. Seine "Premiere" hatte der neu aufgefrischte Motivwagen am 23.7.2000 beim Festzug zum 25-jährigen Bestehen des Sportvereins in Bermuthshain. Nach der Generalversammlung 2002 stand der Landfrauenverein plötzlich ohne 1. und 2. Vorsitzenden da, da sich niemand zur Übernahme der Ämter der ersten und zweiten Vorsitzenden bereit fand. Vorerst leitete ein "Teamvorstand" die Geschicke des Vereins. 2003 nahmen die Landfrauen aus Bermuthshain dann zum letzten Mal mit ihrem eigenen Motivwagen am Hessentag (in Arolsen) teil. Inzwischen hatte auch der Kur- und Verkehrsverein Ilbeshausen-Hochwaldhausen auf eine weitere Beteiligung am Hessentags-Festzug verzichtet. Somit fiel wieder Bermuthshain allein die Vertretung der Großgemeinde auf dem Landesfest zu. 2004 in Heppenheim rollte der Landmännerverein mit seinem eigenen Festwagen durch die Straßen der Hessentagsstadt. Am Hessentag 2005 in Weilburg beteiligten sich Landmännerverein und Landfrauenverein gemeinsam unter dem Motto "Bermuthshain - Dorf der Vereine" und mit dem Motivwagen der Landmänner. Im Jahr 2008 beschlossen die Landfrauen Bermuthshain dann, zukünftig nicht mehr am Hessentag teilzunehmen. Die Vertretung des Ortes und der Gemeinde an diesem Ereignis wurde stattdessen bis 2010 allein durch den Landmännerverein wahrgenommen. |
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| Die Landfrauen Bermuthshain mit dem Motivwagen "Windenergiepark Vogelsberg" am Festzug zum Abschluss des Hessentages in Baunatal im Jahr 1999. |
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Nachdem der "Almabtrieb" des Landmännervereins seit 2002 der Geschichte angehört, fertigten die Landfrauen 2004 den Maikranz für den Maibaum der Landmänner an. Das 30jährige Bestehen des Landfrauenvereins Bermuthshain, verbunden mit einer Leinwand-Präsentation der Vereinsgeschichte, wurde am 26.6.2004 in der Festhalle am Marktplatz feierlich begangen. Im Jubiläumsjahr hatte der Verein 106 Mitglieder, darunter neun unter 18 Jahren. Inzwischen hatte auch die einjährige Interimszeit des "Teamvorstandes" ihr Ende gefunden, nachdem in einer außerordentlichen Generalversammlung am 28.11.2003 Doris Seipel zur 1. Vorsitzenden und Dunja Schmitt zur 2. Vorsitzenden gewählt worden waren. Nachdem es schon seit Anfang der 1990er Jahre eine Jugend-Tanzgruppe mit wechselnden Namen ("Young Generation", "Bermuthshain Bad Girls") gab, kam nun auch eine "Mini-Tanzgruppe" hinzu. Die Leitung der Singgruppe wurde nach dem Ende der Chorleitertätigkeit von Klaus Fillsack im Jahr 2000 durch Karin Nies aus Grebenhain übernommen. Bedingt durch den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses fand der Kappenabend 2004 und 2005 im "Deutschen Haus" statt. Als jährliche Veranstaltung werden weiterhin in den Sommermonaten das Brathähnchenfest am Backhaus und eine Nachtwanderung durchgeführt. Ferner finden Vorträge und Bastelabende statt. |