Mauls

 

Wohl als Erinnerungsfoto vor dem Verkauf des damals noch "Merze" genannten Hauses im Jahr 1928 entstand diese Aufnahme, die den Hausbesitzer Johannes Merz mit Ehefrau Marie Merz geb. Appel, seinen Schwiegervater Heinrich Appel I. ("Dammbauersch") und die Tochter Maria Herchenröder geb. Merz mit den Kindern Emil und Frieda zeigt.

 
Hausnummern: 1868 Haus Nr. 65/5, 1898 Hauptstraße 45, 1957 Bergweg 13, 1978 Bergweg 13
 
Bedeutung des Hausnamens: Wird seit 1931 verwendet, als dass Haus an Nikolaus Maul überging. Bis 1928 war der Hausname "Merze" übrig, nach dem damaligen Besitzer Johannes Merz.
 
Interessantes: Das Haus wurde im Jahr 1868 durch den Bermuthshainer Forstwart Friedrich Wilhelm Samuel Dillemuth erbaut. An gleicher Stelle hatte bereits vor 1853 ein Haus gestanden, das zuletzt dem Wiesenkommissar Balthasar Oechler gehört hatte. Dessen Sohn, der spätere Bürgermeister Heinrich Oechler I., heiratete ins "Henkelkammbalzersch" Haus.

Johannes Merz tauschte 1928 das Haus gegen eine zusätzliche Geldsumme mit dem verschuldeten Theodor Franz aus dem "Hämels" Haus im Unterdorf, das dann das "neue" "Merze" Haus wurde.

 
Hausbesitzer:
 
1868 Friedrich Wilhelm Samuel Dillemuth (Erbauer), Förster, aus Hainchen
1891 Johannes Merz (Kauf), Schuhmacher, aus Metzlos-Gehaag
1919 Heinrich Herchenröder (Schwiegersohn), Landwirt, aus Lichenroth
1928 Theodor Franz (Kauf), Landwirt, aus Bermuthshain ("Merze" Haus)
1931 Nikolaus Maul (Kauf), Postschaffner, aus Fleschenbach
1958 Johann Alois Präger (Schwiegersohn), Arbeiter, aus Domaschin (CSR)
 

zur Übersicht