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Suppes |
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Bis heute ist der Familienname Suppes in Bermuthshain noch gelegentlich als
Hausname für die Schneidmühle (oberste Grundmühle) in Gebrauch. Er erinnert
damit an den langjährigen Besitzer Heinrich Suppes II., der die Schneidmühle
in den letzten Jahrzehnten ihrer Existenz als Dampfsägewerk maßgeblich
prägte. Nur drei Generationen bzw. rund 80 Jahre lang gab es Träger des
Namens Suppes in Bermuthshain. Ihr erster war Heinrich Suppes I., geboren
1826 als Sohn des Johann Heinrich Suppes in Altenschlirf, welcher 1854 im
Haus "Franze" in die alteingessene Bermuthshainer Familie Brückmann
einheiratete. Während das "Franze" Haus 1885 an seinen Schwiegersohn
Johannes Oechler VI. aus "Kannhennersch" fiel, wurde sein Sohn Heinrich
Suppes II. der bereits erwähnte Schneidmüller. Der Bruder Christian Suppes
heiratete 1890 in das kleine Dörfchen Reichlos bei Freiensteinau. 1880 schloss Heinrich Suppes II. mit Maria Groh die Ehe, deren Vater Adam Groh II. die ursprüngliche Mahlmühle bereits zur Schneidmühle umgebaut hatte, die seit 1870 auch schon mit Dampfkraft arbeitete. Wohl wegen mangelnder Rentabilität ließ Heinrich Suppes II. das Dampfsägewerk jedoch zwischen 1889 und 1897 stilllegen, um es nach einer einjährigen Verpachtung an zwei Brüder aus Bobenhausen wieder in eigene Regie zu übernehmen. Da der eigentliche Hoferbe Adam Suppes 1902 im Alter von 18 Jahren starb, übergab Heinrich Suppes II. die Schneidmühle 1905 an seine Tochter Margaretha und deren Ehemann Sebastian Laufer II. aus "Bieljes". Doch nur fünf Jahre später erlag sein Schwiegersohn einem Hirnschlag, und überdies musste Heinrich Suppes II. 1918 auch den Kriegstod seines jüngsten und letzten Sohnes Ernst beklagen, des letzten Bermuthshainer Gefallenen im Ersten Weltkrieg. Noch bis zu seinem Tod 1933 führte er die Geschäfte der Schneidmühle, die aber wegen der zunehmend schlechteren wirtschaftlichen Lage nur wenige Jahre später endgültig stillgelegt werden musste. |
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Stammbaum Suppes |
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